Früherkennung und Ganzkörper-Screening
Innovatives, vollkommen neues, nicht-invasives Verfahren
- Basierend auf der Messung der spektral aufgelösten, ultraschwachen Melanin-Fluoreszenz von Hautgewebe. Grundlage ist eine veränderte Fluoreszenz von Melanin in malignen melanozytären Tumoren.
- Die minimale Größe des zu untersuchenden Gewebeareals beträgt 50 µm Durchmesser. Diese hohe Auflösung gestattet die einzigartige Früherkennung maligner melanozytärer Entartung
Anwendbar
- in vivo (direkt am Patienten); schmerzfrei und schnell, Vermeidung von unnötigen Biopsien; Möglichkeit des Ganzkörper-Screenings
- am histologischen Präparat zur Unterstützung bei Zuschnitt und Befundung von melanozytären Läsionen
- in der Melanom-Forschung bei Untersuchungen zu Entwicklung und Beeinflussungen der Melanogenese
- bei allen anderen Melanin-bezogenen Fragestellungen medizinisch/pharmazeutisch/kosmetischer Art, z.B.
• in der Ophthalmologie (Aderhautmelanome)
• Pigmentierung der Haare - in der Labordiagnostik bei der Charakterisierung von Melanin in komplexen Medien, Fluorophorgemischen etc.

- Ortsaufgelöste Darstellung des Befundes. Der Durchmesser der Areale beträgt 50 µm
Die schwarzen Punkte markieren Areale mit bösartigem Gewebe, die grauen Punkte markieren Areale mit Gewebe in einem kritischen Zustand (zur Entartung neigend).

- Darstellung des Rasterbereichs(1x1mm; 500 Meßareale) eines Fluoreszenz-Scans über das Präparat
Innerhalb dieses Rasterbereiches zeigen die schwarzen Areale als Ergebnis der Fluoreszenz-Befundung Gewebeabschnitte mit maligner Entartung. Die grüne Linie zeigt die Basalmembran.
Die Forschung wurde von der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land Berlin kofinanziert.